Wenn Rollenbilder stressen

„Und wie sieht’s bei dir mit Beziehung und Kindern aus?” – Die passenden Antworten auf eine unschöne Frage.

Im Deep Talk mit Dr. Alena Rentsch von HelloBetter

 

Über 30, Single, keine Kinder – da kann’s schonmal unangenehm werden auf Familienfeiern & Co. Auf Dauer macht das was mit Menschen und kann Stress verursachen. Der wird nämlich nicht nur durch einen zu hohen Workload ausgelöst, sondern auch ziemlich oft durch emotionale Themen oder hohen Erwartungsdruck von außen. Wie gehe ich eigentlich mit diesen typischen „Was-wird-aus-deinem-Leben?”-Verhören um, welche Antworten sind die passenden auf übergriffige Fragen und was ist das überhaupt, dieser Stress? Genau darüber haben wir mit der psychologischen Psychotherapeutin Dr. Alena Rentsch von HelloBetter, dem Anbieter für psychologische Online-Trainings gesprochen. Mal abgesehen von einem großen Alena-Girl-Crush (wie kann man wissenschaftliche Themen gleichzeitig bitte so bildhaft und klug erklären?) haben wir aus dem Gespräch Lösungsansätze mitgenommen, die wir vorher so noch nie bedacht hatten. Wir sind ziemlich begeistert! Aber lest mal selbst:

Kerstin: Alena, lass uns direkt mal voll einsteigen: Was ist Stress überhaupt und was macht er mit uns?
Stress kann jede Art von Beanspruchung sein. Das kann zum Beispiel ein überquellendes E-Mail-Postfach sein oder auch Erwartungen, die an mich herangetragen werden, zum Beispiel mich auf bestimmte Art und Weise zu verhalten oder zu reagieren. Das nennt man Stressoren. Und durch diese Stressoren werden Stressreaktionen bei mir ausgelöst. Die laufen auf der gedanklichen, aber auch auf der emotionalen Ebene ab, genauso auf der körperlichen und auf der Verhaltensebene. Jeder sollte lernen, diese Stressreaktionen zu beobachten. Dazu muss man sagen: Nur weil ich einen Stressor habe, reagiere ich nicht immer gleich gestresst. Es hängt vielmehr davon ab, wie ich eine Belastung einschätze. Bin ich mir sicher, mit meinen Ressourcen und Kompetenzen einer Aufgabe oder Erwartung gerecht werden zu können, belastet mich der Stressor erstmal nicht. Die Stressreaktion setzt dann ein, wenn ich denke: „Ich pack das nicht.” 

Kerstin: Also ist es eigentlich gar nicht so gut sich mit Stress zu rühmen? Dabei ist Stress doch in unserer Gesellschaft zu einer Art Statussymbol geworden. Die Gleichung scheint zu sein: Je mehr ich von mir selbst behaupten kann im Stress zu sein, desto wichtiger fühle ich mich.
Ja, Stress ist tatsächlich in einer gewissen Art und Weise en vogue. “Ich bin im Stress” ist so ein geflügelter Satz geworden, weil es cool ist zu suggerieren, extrem busy zu sein. Das ist aber nicht, was wir unter Stress im psychologischen Sinne verstehen. Aus  psychologischer Sicht ist es gar nicht so cool, sich mit Stress zu rühmen. Denn übersetzt heißt das: „Du hast keine ausreichenden Bewältigungskompetenzen.” Das würde ich jetzt natürlich so niemandem sagen, aber eigentlich zeigt es, dass man nicht die notwendigen Ressourcen, Kompetenzen, Fertigkeiten oder Fähigkeiten hat, um mit den eigenen Lebensumständen umzugehen.

Kerstin: Interessant! 🙂 Das ist auf jeden Fall eine Botschaft, die sehr viel mehr nach außen getragen werden sollte! In eurem Anti-Stress-Training ist von zwei Stressoren-Arten die Rede: Zum einen von den lösbaren Faktoren, bei denen man verschiedene Tools anwenden kann, um den Stress zu bewältigen …
Genau, da habe ich zwei Möglichkeiten mit diesen Faktoren umzugehen: Entweder ändere ich die Lebensumstände – Stichwort Problemlöseplan – oder ich ändere die Art, wie ich die Probleme sehe oder bewerte. Denn etwas wird ja erst dann zum Problem, wenn ich sage, dass es ein Problem ist, sonst steckt da ja keine Herausforderung drin.

Kerstin: Und dann gibt es da noch die unlösbaren Faktoren, die meist emotionaler Natur sind. Und die interessieren uns ganz besonders. Denn wenn wir uns unsere Leben anschauen, spielen da Faktoren wie Erwartungshaltungen an uns selbst oder Erwartungen anderer eine ziemlich große Rolle in diesem ganzen Stress-Game. Wir sind über 30, Single, haben noch keine Familie gegründet. Damit entsprechen wir nicht gerade dem heteronormativen Bild, dass die Gesellschaft von uns Frauen in 2020 immer noch verlangt. Wie gehe ich denn mit sowas um?
Grundsätzlich habe ich auch hier zwei Wege im Umgang: Ich kann versuchen, den Stressor zu lösen, so dass ich eine weniger starke Belastung habe, indem ich Kompetenzen entwickle, um eine Situation zu bewältigen. Oder ich kann einfach gewisse Dinge in meinem Leben akzeptieren, wie zum Beispiel die Anspruchshaltungen von anderen. Die anderen dürfen ihre Anspruchshaltung ja haben aber ich muss sie nicht annehmen.

„Die Situation löst wahrscheinlich dann Stress in meinem Inneren aus, wenn ich selbst noch keine Antwort auf die Frage gefunden habe. Wenn ich eine Antwort für mich finde, dann wird der Stress in mir auch gar nicht so groß."

Kerstin: Klingt logisch, aber irgendwie trotzdem nicht so einfach …
Ist es auch nicht. Wenn es um die Anspruchshaltungen von anderen geht, die mich stressen, gibt es da aber ein total schönes Bild, das mir immer hilft. Und zwar vom Postboten, der überraschend mit einem Päckchen vorbeikommt, obwohl ich nichts bestellt habe und nicht weiß, was in diesem Paket drin ist. Und in dem Moment habe ich immer noch die Möglichkeit zu handeln: Ich nehm also das Päckchen an, schaue mir den Inhalt an, mache irgendwas damit. Oder ich sage: „Nett, dass Sie vorbeigekommen sind, aber ich hab’ nix bestellt.” Das ist eine gute Möglichkeit, mit den Erwartungen von außen umzugehen. Es hilft, sich aktiv die Frage zu stellen: Will ich die annehmen oder nicht? Ich sage wirklich nicht, dass das einfach ist. Das ist sogar extrem schwer. Ich glaube, dass wir alle daran arbeiten können diese Kompetenzen zu verbessern, auch ich. Die Frage ist eben nur, reflektiert man für sich darüber und findet eine Lösung?

Jenny: Stichwort Gedankenhygiene – die finde ich in dem Zusammenhang sehr wichtig. Mich selbst zu fragen: Was davon ist jetzt meine innere Stimme oder Intuition und was sind einfach nur Gedanken? Das ist unfassbar anstrengend, da in sich hineinzuhören, aber meiner Meinung nach das Einzige, was hilft. Ich kenn das im Zusammenhang mit Übungen, die man gedanklich machen kann. Da werden dann die Erwartungen auch zu einem metaphorischen Päckchen, von dem man sagt: Das ist deins, das gehört nicht mir und deshalb gebe ich dir dieses Päckchen zurück.
Absolut, das ist eine schöne Zusammenfassung. Ganz wichtig: Ein Gedanke ist erstmal nur ein Gedanke, ich muss noch nicht danach handeln, er darf da erstmal bleiben. Vielleicht habe ich diesen Gedanken von jemandem mitbekommen. Aber ich darf diesen Gedanken in Frage stellen und bewerten, ob er zum jetzigen Zeitpunkt hilfreich für mich ist. Und so ist es auch mit den Erwartungen, die an mich herangetragen werden. Ich finde, es gibt gewisse Erwartungen in der Gesellschaft, die bisher einfach noch nicht genug hinterfragt wurden. Aber jeder Mensch sollte doch die Chance haben, sich zu fragen: „Muss ich da mitgehen? Muss ich mir diese Erwartung zu eigen machen? Und da hat jede*r die Freiheit zu sagen: „Nee, das ist nichts für mich, ich möchte anders damit umgehen.”

Kerstin: Es gibt ja für solche Erwartungssituationen konkrete Beispiele. Der Klassiker: Du lebst in einer anderen Stadt, hast einen tollen Job, führst ein erfülltes Leben und fährst zu einer Familienfeier nach Hause. Dann sitzt da irgendeine verwandte Person – sagen wir Onkel Heinz – am Tisch und fragt vor versammelter Runde: „Ja, wie sieht das denn eigentlich bei dir aus mit den Männern? Und willst du nicht bald mal Kinder bekommen? Wird ja Zeit!” In so einer Situation kann man zwar versuchen Gedankenhygiene walten zu lassen, aber trotzdem stresst mich das und viele andere Menschen wahrscheinlich auch. Wieso ist das so?
Das ist ein sehr gutes Beispiel. Ich würde sagen, die Situation löst wahrscheinlich dann Stress in meinem Inneren aus, wenn ich selbst noch keine Antwort auf die Frage gefunden habe. Wenn ich eine Antwort für mich finde, hinter der ich stehe, dann wird der Stress in mir auch gar nicht so groß. Dann kann ich vielleicht sogar den Gedanken haben: „Endlich fragt mich mal jemand. Endlich kann ich mal meinen Standpunkt vor der Familie verdeutlichen.”

„Du sagst, dass die Person eine zufriedenstellende Antwort von mir haben möchte. Und ich hab das Gefühl, ich gebe diese Antwort nicht. Aber warum nicht dieses Gefühl auch einfach mal aushalten."

Jenny: Macht Sinn. Aber wie reagiere ich denn in so einer Situation am besten?
Das ist eine totale Typfrage, so eine Antwort kann sehr unterschiedlich ausfallen. Zunächst würde ich der Person unterstellen, dass sie eigentlich etwas Gutes für mich möchte und aus Interesse fragt. Denn für Onkel Heinz oder wie auch immer die Person heißt, entspricht Lebensglück vielleicht einem sehr konservativen Familienbild. Er hat gelernt, so glücklich zu sein. Vermutlich würde ich persönlich darauf antworten: „Ich finds total schön, dass du dir diese Gedanken um mich machst und dass du dir die Frage stellst, ob ich in meinem Leben glücklich bin. Weißt du, ich hab auch das Bedürfnis nach Nähe und Liebe und Beziehungen und habe das Glück, das in meinem Leben zu haben. Vielleicht gerade nicht in einer Partnerschaft, aber trotzdem gibt es Menschen um mich herum, die sich um mich kümmern, für mich da sind und das ist total schön. Von daher gehts mir auf der Ebene echt gut.”

Jenny: Ist ne super Antwort! Und wie du eben gesagt hast, ich hab für mich bisher noch nicht die Antwort auf diese Frage gefunden. Deshalb fühlt sich das für mich auch meist nicht authentisch an, wenn ich es mit verschiedenen Strategien versuche. Außerdem kommt dann zwangsläufig die Frage auf: „Willst du denn überhaupt ne Familie, denn dann ist ja nicht mehr sooo viel Zeit.” Und oft merke ich, dass meine Antwort nicht zufriedenstellend für den anderen ist, wenn ich nicht hop oder top sage.
Was ich in diesem Zusammenhang interessant finde: Du sagst, dass die Person eine Erwartungshaltung hat und eine zufriedenstellende Antwort von mir haben möchte. Und ich hab das Gefühl, ich gebe diese Antwort nicht. Aber warum nicht dieses Gefühl auch einfach mal aushalten und sich sagen: „Ganz ehrlich, ich weiß es selber noch nicht. Es gibt Tage, die sind total gut und es gibt Tage, da frag ich mich schon, möchte ich vielleicht eine Familie?.” Das kann man auch einfach mal so stehen lassen. Natürlich nur, wenn sich so eine Offenbarung okay anfühlt. Eine weitere Möglichkeit ist, gar nicht darauf zu antworten. Niemand ist verpflichtet solche Fragen zu beantworten. In dieser Variante ist der Schlüssel, diese Unsicherheit einfach mal auszuhalten und auch wieder zurückzugeben. Vielleicht bin ich nämlich unsicher, aber vielleicht komm ich damit ja auch sehr gut klar. Unsicherheit muss nicht immer etwas Negatives sein, denn sie bedeutet auch: Ich habe ganz viele Optionen und Möglichkeiten.

Jenny: Ja, diese Möglichkeiten gibt es natürlich. Nur wenn ich mir selbst eine Antwort auf diese Frage wünsche, wie finde ich die denn dann?
Und da sind wir mitten beim Thema Akzeptanz. Ich finde den Meditations- und Akzeptanz-Ansatz sehr schön. Diese Realität, über die wir immer reden, gibts eigentlich gar nicht. Diese Beständigkeit, die wir uns wünschen, gibts auch nicht. Es kann sich von einem Tag auf den anderen alles ändern und deshalb ist es okay, noch nicht alle Antworten zu wissen. Und nochmal zur anderen Person: Wenn die andere Person unglücklich mit der Antwort ist, dann müssen wir das einfach aushalten. Ist im ersten Moment vielleicht unangenehm, aber wenn man das zwei-, dreimal macht, gewöhnt sich daran und es fühlt sich schon fast ein bisschen erhaben an. Das sagt sich so leicht, in der Umsetzung ist es natürlich extrem anstrengend und bedarf viel Übung. Aber es hilft wirklich, einfach mal auszuhalten und zu sagen: „Ich weiß es nicht. Ich mach mir Gedanken darüber, aber ich kann’s dir nicht sagen.” Nicht mehr und nicht weniger. Das ist etwas, das mir in Situationen, in denen ich mich bedroht gefühlt habe, immer extrem geholfen hat. Was ich übrigens auch immer schön finde, ist die Frage zurückzugeben und sich einfach mal dumm stellen. Ich nenn das die Columbo-Technik: „Eine Frage hab ich noch – Ach spannend, für dich bedeutet glücklich zu sein also ausschließlich in einer Beziehung zu sein?”

„Das Verletzende an der Frage entsteht aus dem Antrieb, das Gefühl von Traurigkeit vermeiden zu wollen. Niemand möchte sich so fühlen. Das Gefühl darf aber sein. Und ich darf auch wütend sein auf die Gesellschaft oder die andere Person."

Jenny: Voll gut, Columbo-Technik, we like. Und es hilft mir in der Tat oft, dieses Konzept von „Nichts ist beständig” und „Alles wird schon so kommen, wie es soll und das sind Muster von außen”. Die Fragestellenden sind genauso wenig safe wie ich. Ich glaube aber, so geht es vielen Frauen in unserem Alter und das ist echt fucking anstrengend.

Kerstin: Also besteht der Umgang eigentlich aus drei Aspekten: Verwundbarkeit, indem ich zu meiner Unsicherheit stehe, Abgrenzung, indem ich mich zu einer Antwort nicht verpflichtet fühle und Unsicherheit aushalten bzw. zurückgeben, indem ich nicht versuche, dem anderen eine für ihn befriedigende Lösung zu präsentieren.
Genau. Und dann kommen wir noch zu Jennys Punkt zurück. Denn es geht zusätzlich um die Frage: Was liegt in meiner Macht und was nicht? In meiner Macht liegen meine eigenen Gedanken, meine eigenen Erwartungen an mich, wie ich über mich denke, wie ich am Ende des Tages zufrieden ins Bett gehe. In meiner Macht liegt auch ein Stück weit, welche Gefühle ich habe und ob ich diese akzeptiere. Was nicht in meiner Macht liegt, ist die Erwartung, die andere an mich haben oder gesellschaftliche Normen, denen ich nicht entspreche. Das unterscheiden zu lernen ist extrem herausfordernd, aber wenn man das für sich selbst herunterbrechen kann, ist es auch super befreiend.

Jenny: Es kommt ja auch total auf die Tagesform und auf die Situation an, manchmal kann es trotz guter Antwortstrategie verletzend sein, ständig auf einen scheinbaren Mangel angesprochen zu werden.
Oh ja, Aber auch hier sind wir wieder bei Akzeptanz. An diesem Punkt geht es darum, die negativen Gefühle zu akzeptieren. Das Verletzende an der Frage entsteht nämlich aus dem Antrieb, das Gefühl von Traurigkeit vermeiden zu wollen. Niemand möchte sich so fühlen. Das Gefühl darf aber sein. Und ich darf auch wütend sein auf die Gesellschaft oder die andere Person. Auch das ist ein Recht, das ich habe. Ich kann im Übrigen beides sein: Ich kann traurig über meine Situation sein und ich kann sehr glücklich darüber sein. Das schließt sich gegenseitig nicht aus. Und das wäre sozusagen Endstufe Akzeptanz der Gefühle. Und ich sage jetzt nicht, dass ich das kann (lacht).

Kerstin: Das klingt wirklich nach ner großen Herausforderung, aber nach ner guten! Inwiefern kann ich denn generell präventiv etwas tun, damit es meiner Psyche gut geht und ich mit egal welcher Art von Stress in meinem Leben umgehen lerne?
Da geht’s auch ein bisschen darum, einfach zu verstehen, dass jeder eine Psyche und eine psychische Gesundheit hat. Wie man sich abends die Zähne putzt, sollte man eben auch eine Prophylaxe für die Psyche einführen. Es ist sogar sehr spannend, sich mit der eigenen Psyche zu beschäftigen und in der Gesellschaft, in der wir leben, ist es auch wahnsinnig wichtig. Psychische Gesundheit geht uns alle was an. Also nimm dir doch einfach mal die Zeit, da hinzugucken. Und es sind nicht DIE psychisch Erkrankten. Das gibt’s nicht. Jeder entwickelt irgendwann in seinem Leben mal Symptome und die gehen dann vielleicht wieder weg. Das sind fließende Übergänge. Wie ein Kontinuum. Dabei geht’s mir jetzt auch gar nicht darum, irgendwem Angst zu machen, sondern einfach zu sagen: „Achte auf dich und tu was für dich.” Es gibt sehr viele unterschiedliche Wege, sich mit der eigenen Psyche zu beschäftigen. Jeder muss selbst entscheiden, was für ihn am besten passt.

Kerstin: Aber eine dieser Maßnahmen könnte auch ein präventives Online-Training bei euch sein?
Auf jeden Fall. Grundsätzlich kannst du alle möglichen Dinge tun. Es ist vor allem wichtig, dass du selbst daran glaubst, dass es hilft. Speziell in unseren Trainings steht vor allem eines im Vordergrund: Das Prinzip der Selbstwirksamkeit. Das ist ein psychologisches Konzept, das wir in den Fokus stellen. Wir wollen die Menschen wirklich im engsten Sinne dazu befähigen, sich selbstständig um ihre psychische Gesundheit zu kümmern. Dabei sehen wir uns gar nicht als Alternative zur ambulanten Psychotherapie, sondern viel mehr als Ergänzung und eine weitere Möglichkeit, Hilfe in Anspruch zu nehmen. Wir geben den Menschen die richtigen Tools, wir geben ihnen die Strategien an die Hand, wir geben ihnen die notwendigen Informationen – aber auch nicht zu viele, um sie nicht zu erschlagen. Das Prinzip der Selbstwirksamkeit wird in der kognitiven Verhaltenstherapie hochgehalten. Wir möchten nicht, dass eine Abhängigkeit besteht zwischen Therapeut und Klient. Wir glauben, jede*r Klient*in ist fähig, sich selber zu entwickeln – mit allen Ressourcen, die die Person schon mitbringt. Das ist unser Grundprinzip.

Alena, das ist doch ein schönes Schlusswort. 1000 Dank für das Gespräch!

Kerstin und Jenny Co-Founder Jubel Trubel Zweisamkeit

Text: Kerstin & Jenny

Beste Freundinnen und Jubel Trubel Zweisamkeit-Gründerinnen, beide Schreiberlinge, beide PR- und Social Media Menschen und beide ziemlich verknallt in alles, was mit Hunden, Balkonabenden, Küchentisch-psychologie und geilen Farbwelten zu tun hat. Das Schöne: In ihren Gegensätzen ergänzen sie sich dabei ziemlich fabelhaft.
Noch mehr erfahrt ihr hier.

Veröffentlicht am 6. August 2020
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